Heiliger Georg

 

Pfarrpatron.

 

Altarbild

 

Um den heiligen Georg, der zu den 14 Nothelfern gezählt wird, ranken sich viele Legenden, eine nähere historische Bestimmung ist deshalb schwierig. Der Name Georg (griechisch Georgios) bedeutet Landmann, Landbewohner.

 

Georg, geboren im 3. Jh, war ein hochgestellter Kriegsmann aus Kappadokien (Kleinasien). In der Christenverfolgung unter dem römischen Kaiser Diokletian soll er um 303 den Märtyrertod gestorben sein. Der Hinrichtungsort war vermutlich Diospolis in Palästina (=Lydda nahe dem heutigen Jaffa, Israel). Andere Quellen nennen Nikomedia (das heutige Ízmit, Türkei).

 

Die Verehrung des hl. Georg ist seit dem 4. Jh bezeugt. Die Ostkirche verehrt Georg als Großmärtyrer. Durch Wallfahrer und vor allem durch die Teilnehmer der Kreuzzüge im Hl. Land ist sein Kult schließlich auch im Westen bekannt und beliebt geworden.

 

Aufgrund der ihm zugeschriebenen Ritterlichkeit wird er seit dem 12. Jh gerne als hoch zu Roß gegen den Drachen kämpfender Held dargestellt. Eine solche Darstellung zeigt auch das Hochaltarbild unserer Pfarrkirche.

 

Der Legende nach soll er die Königstocher (Verkörperung der Kirche), die einem Drachen (Symbol für das Böse) geopfert werden sollte, mutig vor dem Tod gerettet haben. Georg soll mit dem Zeichen des Kreuzes die Lanze geschwungen und damit das Untier bezwungen und getötet haben. Der König und das ganze Volk ließen sich daraufhin taufen und wurden Christen. Als historischer Hintergrund kann die Christenverfolgung unter Diokletian gesehen werden, durch die viele Bekehrte wieder vom Glauben an Christus abgefallen waren.

 

Der hl. Georg gilt als Patron der Krieger und vor allem der Ritter. Seit dem 13. Jh ist er Patron von England. Sein Festtag ist der 23. April.