Lissabon, Fatima und Santiago de Compostela

Von 19. bis 25. Oktober 2017 waren einige Personen aus unseren Pfarren mit dem Bayerischen Pilgerbüro auf Wallfahrt in Lissabon, Fatima und Santiago de Compostela. Geistlicher Begleiter bei dieser Wallfahrt war unser Pfarrer P. Leonhard.

Nach unserer Ankunft in Lissabon machten wir eine Rundfahrt in Sintra. Danach ging es weiter an den westlichsten Punkt Portugals zum Cabo da Roca. Bei der Rückfahrt nach Lissabon konnten wir uns erste Eindrücke von der Stadt verschaffen, bevor wir unser Hotel für die erste Nacht bezogen.

Am zweiten Tag feierten wir in der Antoniuskirche in Lissabon den Eröffnungsgottesdienst der Wallfahrt. Anschließend besichtigten wir die Kathedrale und die Altstadt Lissabons. Danach fuhren wir auf die andere Seite des Flusses Tejo zum Cristo-Rei-Monument von wo wir einen herrlichen Ausblick auf die Stadt hatten. Nach dem Besuch des Hieronymusklosters ging unsere Reise weiter nach Fátima, wo wir am Abend eintrafen. Nach dem Abendessen nahmen wir bereits am Rosenkranzgebet teil.

Den nächsten Tag verbrachten wir in Fátima. Nach einem informativen Rundgang durch den "Heiligen Bezirk" am Vormittag, fuhren wir am Nachmittag nach Aljustrel - dem Geburtsort der Seherkinder Lucia, Francisco und Jacinta. Danach beteten wir gemeinsam den Kreuzweg. Am Abend versammelten wir uns mit zig-tausenden Menschen am großen Platz und beteten den Rosenkranz. Zu unserer großen Freude durfte ein Mitglied aus unserer Reisegruppe - Herta Grünbichler - dort das Gesätz des deutschsprachigen Rosenkranzes vorbeten. Im Anschluss fand - wie jeden Tag - die Lichterprozession statt.

Am Sonntag, unserem vierten Reisetag, nahmen wir am Gottesdienst auf dem Platz vor der Basilika teil. Wieder waren viele tausende Menschen zusammengekommen um gemeinsam zu feiern. Am Nachmittag führte uns ein Ausflug zum berühmten Batalha-Kloster und danach an den Atlantik nach Nazaré. Zurück in Fátima nahmen wir am Abend wieder am Rosenkranzgebet teil.

Am fünften Reisetag verließen wir Fátima und besuchten auf unserem Weg nach Santiago de Compostela die Stadt Porto. Diese, am Fluss Douro liegende, Stadt ist vor allem für seine Portwein-Destillerien bekannt.

Einige aus unserer Gruppe waren am sechsten Tag schon sehr früh auf den Beinen. Bereits um sieben Uhr in der Früh gingen wir in die Kathedrale von Santiago de Compostela um den Hl. Jakobus zu umarmen und seine Grabstätte zu besuchen, bevor die Touristenströme über die Stadt hereinbrachen. Nach einem geführten Spaziergang durch Santiago am Vormittag nahmen wir zu Mittag an der Pilgermesse in der Kathedrale teil. Wir freuten uns sehr, dass an diesem Tag das große Weihrauchfass geschwungen wurde - und wir das miterleben durften. Später hatten wir noch eine Führung durch die Altstadt, das Kloster und die Kathedrale. Am Abend feierten wir in der Kirche des Benediktinerinnenklosters den Abschlussgottesdienst unserer Wallfahrt.

Am Tag der Heimreise mussten wir uns schon sehr zeitig auf den Weg zum Flughafen machen. Schließlich mussten wir ja wieder die Landesgrenze überschreiten und von Spanien zurück nach Portugal zum Flughafen nach Porto fahren.