Minilager 2017

 

Wir Kinder ziehen in die Schlacht,

 das dauert meistens bis spät in die Nacht.

Dann kriechen wir in die Zelter und schlafen ein bei dem Duft,

der Tag und Nacht hier liegt in der Luft.

Beim Nachtspiel mussten wir Alfreds schwarze Zehen putzen,

die so stinken, dass sie bis zum Dach hinauf die Luft verschmutzen.

Danach beim Angriff überrollte uns eine Staubwolke,

die so weiß war wie Molke.

Das Geländespiel begann mit einem lauten Knall,

einige flogen hin, andere entgingen einem Fall.

(Einen See gibt es leider nicht,

dafür einen Karren voller Mist.)

Weil wir uns nie die Zähne putzen, bekommen wir sicher keinen Kuss,

generell stinken wir von Kopf bis Fuß.

Wir scherzen sehr viel und haben viel Spaß,

auch wenn uns Jan bis jetzt noch keine Geschichte vorlas.

Wir gingen zum Wasserfall und ratz fatz

fanden wir den Lohnbachschatz.

Die Kiste war voller Edelsteine,

die Wäsche hingen wir danach auf eine Leine.

Das wars mit unserem Gedicht,

doch reimen können wir noch immer nicht!

 

 

Ministranten Zeltlager 2017

Zum sechsten Mal reisten 28 Kinder der Pfarre Grünau und Freunde zu einem abgelegenen Ort im Waldviertel, um dort gemeinsam Zeit zu verbringen. Dieses Jahr ging es für 5 Tage zu den Lohnbachfällen nach Pehendorf. 10 Betreuer begleiteten die Kinder- und Jugendschar durch das Zeltlager mit dem Thema „Schatz im Lohnbachfall“.

Bei den verschiedensten Programmpunkten hatten die Kinder die Chance, ihre Fähigkeiten und Talente unter Beweis zu stellen. Bei dem Spiel „Catch the flag“ war viel Geschicklichkeit gefordert, um die gegnerische Fahne in das eigene Feld zu bekommen. Am Kreativnachmittag konnten sich die handwerklich Begabten austoben, in dem sie Jausenbretter mit Laubsägen ausschnitten, T-Shirts und Kopftücher bedruckten, Anhänger aus Speckstein feilten und vieles, vieles mehr. So war für jeden etwas dabei.

Teamwork war ebenfalls ein Schwerpunkt dieser Woche. Dieses wurde mit diversen Teamspielen gefördert und schnell lernten die Kinder, dass man alleine nicht weit kommen kann. Ebenfalls erkannten sie, dass jedes Mitglied der Gruppe wichtig ist, von denjenigen, der das Kommando übernimmt, bis zu denen, die zusehen und Verbesserungsvorschläge geben. Und falls einem einmal die Kraft ausgeht, sind die anderen immer da um einen zu tragen, so wie Gott es jeden Tag tut. Dank diesen Erfahrungen wurde aus der Schar ein eingespieltes Team, das immer für einander da ist.

Dieser Zusammenhalt half den Kindern auch, die „Angreifer“, welche nachts die Lagerfahne auf dem 18,5 m hohen Fahnenmast mit Schreigesängen und riesen Wolken aus Pulvergas stehlen wollten, zu besiegen. Die Überfaller, die sich als Pfadfinder und Mitlieder der Landjugend entpuppten, fuhren also ohne Erfolg und nach einiger Reinigungszeit zu ihren Lagern zurück.

Bei der Schnitzeljagd mussten die Schatzsucher bei den unterschiedlichen Stationen verschiedenste Aufgaben lösen. Von Schätzspielen bis zu Quizfragen war alles dabei. Am Schluss der Reise gingen die Gruppen auf Schatzsuche, denn im Inneren des Lohnbachfalles war ein wahrer Schatz versteckt. Am Ende der Woche kam jedes Kind mit einem wunderschönen Edelstein nach Hause.

Natürlich darf bei einem Ministrantenlager eine Lagermesse nicht fehlen. Paul Ablasser hat uns durch eine tolle Wortgottesfeier geführt, in der wir erfahren haben, was der wahre Schatz im Leben ist, nämlich die Menschen die wir lieben! An dieser Stelle ein großes Dank an Paul Ablasser, der extra wegen der Messe zu den Lohnbachfällen gefahren ist und auch an Heinz Luger, der uns mit tollen Musikstücken durch die Messe und danach am Lagerfeuer begleitet hat.

Am letzten Abend dieser 5 Tage, gab es wie jedes Jahr den „bunten Abend“, wo jedes Kind etwas vorbereitet hat um die anderen zu unterhalten oder um sie zu faszinieren. Besonders amüsant war das „Betreuer raten“, bei welchem ein paar Kinder Betreuer nachahmt haben und die anderen raten mussten, welcher Betreuer es ist. Außerdem gab es zum Beispiel ein Improtheater, oder ein Lied aus dem Musical „The Sound of Music“. Nach diesem Programm gab es zur Stärkung Schokobananen, welche die Erwachsenen am Lagerfeuer gemacht haben und danach wurde jedem Kind und jedem Betreuer eine Urkunde überreicht und nach einem gemütlichen Ausklang des Abends am Lagerfeuer gingen alle müde und ungereinigt ins Bett.

Am Freitag wurde alles abgebaut und nach und nach wurden die Kinder von ihren Eltern abgeholt.

Es war wirklich eine tolle, aufregende, chillige und lustige Woche, in der jedes Kind und jeder Betreuer ganz viele Erinnerungen mitgenommen hat, an die sich die Schatzsucher des Lohnbachfalls noch in einigen Jahren erinnern werden.

Zu guter Letzt möchte ich im Namen der Kinder ein ganz ganz ganz ganz großes Dank an die super Betreuer und vor allem an Alfred Karner aussprechen, die sich wieder einmal die Mühe gemacht haben, allen Teilnehmern eine tolle Woche zu bescheren, die für immer in unseren Erinnerungen bleiben wird.

                                                                                                                  Kerstin L.